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Pro und Contra Stuttgart 21

Landtagskandidatin Charlotte Schneidewind-Hartnagel im Streitgespräch mit Elke Brunnemer (CDU) am 30. November in Mauer

Das hat es im Wahlkreis 41 noch nie gegeben: Grüne und CDU trafen sich am Dienstag, 30. November in einer öffentlichen Veranstaltung zu einem Diskurs über das aktuelle Streitthema „Stuttgart 21“. Dass die Diskussion unmittelbar nach Bekanntgabe des Schlichterspruches stattfand, machte es für viele Menschen noch interessanter, die beiden gegensätzlichen Standpunkte  von Bündnis90/Die Grünen und CDU in der Veranstaltung kennen zu lernen und zu hinterfragen. Im Gasthaus „Zum Bahnhof“ in Mauer blieb denn auch kein Platz mehr frei und knapp 70 Gäste nutzten die Gelegenheit sich direkt zu informieren.

„Auch nach dem Schlichterspruch heißt für uns die Devise „Oben bleiben“ mit dem Kopfbahnhof. Wir wollen ökologische Risiken und unberechenbare Kosten vermeiden“, so kommentierte Charlotte Schneidewind-Hartnagel das Ergebnis der 8wöchigen Schlichtungsgespräche. Die Kosten von Stuttgart 21 seien zu hoch, der Nutzen  zu gering.  Alle Risiken bezüglich Geologie, Mineralwasser und wesentlicher Punkte der Tunnelsicherheit blieben mit Stuttgart 21 bestehen.
 „Wir haben es geschafft , dass der Kopfbahnhof K 21 im ganzen Land als die bessere Alternative erkennbar wurde. Unser Konzept ist leistungsfähiger, ökologischer und finanzierbar. Die Bahn muss die von uns angezweifelte Leistungsfähigkeit des Konzepts Stuttgart 21 nun unter Beweis stellen. Bis zum Abschluss des vereinbarten "Stresstests" und bis die aus den Schlichtungsvereinbarungen resultierenden Kostensteigerungen auf dem Tisch liegen, darf nicht weitergebaut werden.", so die grüne Landtagskandidatin.

Schneidewind-Hartnagel betonte, dass die Grünen bei der Überzeugung bleiben, dass K 21 das bessere Projekt ist. Man werde sich auch weiter für eine entscheidungsrelevante Bürgerbefragung einsetzen. Diesen Willen wollen die S 21-Gegner mit einer friedlichen Großdemo am 11.12. zum Ausdruck bringen.