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Minister Bonde beim grünen Neujahrsempfang

 „Grün gewinnt“  stand auf dem Schal für die Bundestagskandidatin Edith Wolber. Unterstützt vom Minister für Ländlichen Raum Alexander Bonde und dem Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick schwang es als Motto beim grünen Neujahrsempfang des Kreisverbandes Odenwald-Kraichgau in Bammental mit.

Vor Beginn des Programms hatte sich Minister Bonde ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen.

Für den Ortsverband begrüßte Peter Dunkl, Fraktionssprecher im Gemeinderat, die etwa 150 Besucherinnen der Veranstaltung. Bei seinem Blick auf die Gründungsphase der Grünen in der Region vor über 30 Jahren, beschrieb er Bammental als eine der Keimzellen, unterstützt aus Neckargemünd und anderen Orten.

Auch Bammentals Bürgermeister Holger Karl griff in seinem Grußwort die Arbeit des grünen Ortsverbandes auf. Er bescheinigte ihnen engagierte und kompetente Sacharbeit, die breite Anerkennung finde, wie bei dem kürzlich beschlossenen Haushaltsposten für Klimaschutzprojekte.

Ingrid Behner gab für den Kreisvorstand einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr und dankte besonders den ehrenamtlich Tätigen in Gemeinderäten und Ortsverbänden für ihr Engagement.

Als Vertreter der grün-roten Landesregierung gab Gastredner Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, einen kurzen Abriss über zukunftsweisende Entscheidungen, von Bildungspolitik bis Windenergie, sowie Beispiele aus seinen Bereichen Naturschutz und Landwirtschaft.

Gerhard Schick betonte als finanzpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion eine solidarische Beteiligung der Spitzenverdiener an den Steuereinnahmen des Staates. Nur damit lasse sich die dringend notwendige Verbesserung hin zu sozialer Gerechtigkeit gestalten.

Edith Wolber, die Bundestagskandidatin im Wahlkreis Rhein-Neckar, knüpfte an die Ursprungsvisionen der Grünen an und untermauerte ihren eigenen sozialpolitischen Schwerpunkt mit dem Zitat von Petra Kelly: „Es liegt an uns, Politik so zu gestalten, dass sie für den Menschen Partei ergreift und zwar für die Schwächsten zuerst“.  Wolber führte aus, welche Veränderungen sie im Bereich Gesundheit, Familie, Frauen und Soziales anstrebt. Sie will die Idee der „sozialen Kommune“ gestärkt wissen. Dabei sei die Situation älterer Menschen und die Mehrfachbelastung besonders der Frauen in Blick zu nehmen.

Zum Programmschluss versetzte das Frauenkabarett „No Name“ aus Bammental mit seinen scharfzüngigen, auf kurpfälzisch vorgetragenen Stücken, die Gäste in Stimmung  und leitete zum geselligen Teil über mit Robert Bittner und Thomas Ochs als Keyboard-Querflöte-Duo.

Alle Fotos: Hermino Katzenstein

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