Startseite

Ortsverband Mühlhausen

Dr. Gerhard Welker
Eichendorffstr. 14
69242 Mühlhausen
Telefon: 06222-662201
glapka-welker(at)gmx.de

Dr. Bernhard Drabant
Mühlhausen-Rettigheim
Telefon: 015159176609
drabant-gruene-muehlhausen(at)gmx.de

Ortsverband Mühlhausen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gratuliert:

Geschafft! Die harte Arbeit hat sich gelohnt: Wie Kultusminister Stoch (SPD) am vergangenen Montag bekanntgab, wurde Mühlhausens Antrag auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule (GS) an der Kraichgauschule genehmigt. Sowohl das sorgfältig ausgearbeitete Konzept des Lehrerkollegiums als auch die von der Gemeinde prognostizierten Schülerzahlen haben das Kultusministerium überzeugt.

Weiterlesen Artikel Kraichgauschule wird Gemeinschaftsschule

Neue Bildungschancen für unsere Kinder

Unter diesem Motto stand ein gemeinsamer Informationsabend des Freundeskreises der Kraichgauschule, der Freien Wähler und von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Mühlhausen.

Weiterlesen Bericht

 

Gemeinsam laden der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Freien Wähler und der Freundeskreis der Kraichgauschule Mühlhausen zu einer Veranstaltung am 18. November 2014 um 19.30 Uhr in den Kleinen Bürgersaal des Bürgerhauses Mühlhausen ein

Weiterlesen Einladung als pdf

Auf Einladung der Schulleitung besuchte der Grüne Landtagsabgeordnete Kai Schmidt-Eisenlohr am 20. Oktober die Kraichgauschule, um sich vor Ort über den im vergangenen Juni eingereichten Antrag auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule (GS) zu informieren. 

Gemeinderatsliste Mühlhausen

Flyer als pdf herunterladen Liste Mühlhausen

Proeuropäischer Geist beim Grünen Neujahrsempfang in Mühlhausen

„Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa“, so wurde früher über das Europaparlament gewitzelt, das wenig Befugnisse hatte. Die Zeiten sind lange vorbei. Denn inzwischen hat das Europaparlament weitreichende Kompetenzen. 40.000 hochbezahlte Lobbyisten, die die Europa-Parlamentarier umschwärmen, sprechen für sich, so Gastredner Sven Giegold, Attac-Mitbegründer und finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament, beim Grünen Neujahrsempfang am Sonntag, den 26. Januar 2014, im Bürgerhaus Mühlhausen. Eingeladen hatte der Kreisverband Odenwald-Kraichgau von Bündnis90/Die Grünen. Der Einladung waren etwa 120 Bürgerinnen und Bürger gefolgt.
Bericht weiterlesen Neujahrsempfang 2014 in Mühlhausen

Green-Team beim Sommerlauf 2013 der SG Tairnbach erfolgreich

Beim Sommerlauf 2013 der SG Tairnbach erreichte das 'Green-Team' des Grünen Ortsverbandes Mühlhausen über 10 km wie im Vorjahr den zweiten Platz in der Mannschaftswertung.

Mit am Start war in diesem Jahr auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr.

Wir bedanken uns bei unseren Läufern sowie den Fans, die uns angefeuert haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei der SG Tairnbach für die perfekte Organisation des Sommerlaufs.

„Kann Tempo 70 Verkehrslärm und Wildunfälle mildern?‘‘

so titelte die RNZ vom Freitag, 26. Juli 2013 einen Bericht über die Begehung der neuen Umgehungsstraße, zu der Mühlhausens Ortsverband der Grünen eine Woche zuvor eingeladen hatte.

Der Einladung waren interessierte Bürgerinnen und Bürger zahlreich gefolgt, in der Mehrzahl direkt Betroffene, die sich in der „Interessengemeinschaft Mensch-Natur-B39“ zusammengeschlossen haben. Fachkundig unterstützt wurde die Begehung durch die Umweltbeauftrage Dr. Brigitta Martens-Aly, Förster Bernd Niederer, Jagdpächter Rüdiger Böhler und Lärmschutzexperte Uwe Stadter. Grünen-Landtagsabgeordneter Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr sowie die Bundestagskandidatin der Bündnisgrünen, Dr. Edith Wolber nutzten ebenfalls die Gelegenheit, sich vor Ort zu informieren.

Jagdpächter Böhler berichtete von 13 registrierten Wildunfällen im ersten halben Jahr seit der Verkehrsfreigabe, von denen die meisten nachts geschahen. Das Wild wechselt praktisch auf der gesamten Strecke der neu gebauten Straße. Die Unfallschwerpunkte liegen aber durchweg in den Tempo-100-Zonen. Die Errichtung eines Wildzaunes an der gesamten Strecke wäre sehr sinnvoll, so Böhler. Die Gemeinde nehme bislang aber eine ‚abwartende Haltung‘ ein, obwohl 120.000 Euro für die Errichtung des Wildzaunes bereit stünden.

Ein Faktor bei den vielen Wildunfällen scheint das hohe Tempo der Autos zu sein, so die RNZ in ihrem Artikel: „Eine Lösung könnte deshalb auch in einem Tempolimit liegen. Damit ließen sich womöglich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wie bei der Begehung deutlich wurde. Tempo 70 würde nämlich nicht nur den Bremsweg halbieren, sondern auch die Lärmemissionen, wie der Lärmexperte Uwe Stadter (Wiesloch) ausführte.“

Nach einer von der „Interessengemeinschaft Mensch-Natur-B39“ durchgeführten Befragung der Bevölkerung entlang der Umgehungsstraße wird der Lärm überall dort als störend oder gar als inakzeptabel empfunden, wo der Schallschutz lediglich 2,30 Meter oder niedriger ist. Dies betrifft insbesondere den abschüssigen Streckenabschnitt im Bereich des Wohngebietes Schelmenberg. Lärmschutzexperte Stadter erläuterte, dass mit zusätzlichen Gabionenwänden der Lärmschutz in den betroffenen Bereichen sehr effektiv verbessert werden könnte. MdL Schmidt-Eisenlohr steht bereits im Gespräch mit der Landesregierung, dem Landrat und Bürgermeister Spanberger, um die angesprochenen Fragen zu klären.

Zum Abschluss der Begehung wurden allgemeine Fragen des Naturschutzes und des Flächenverbrauchs der Baumaßnahme diskutiert. Hier sind einige Fakten der 4,2 km langen Ortsumgehung: 13,5 ha Flächenverbrauch (davon 3,5 ha Neuversiegelung) stehen 30,9 ha Ausgleichsmaßnahmen gegenüber. Aufgrund solch beeindruckender Zahlen stellt sich die Frage, ob durch den Straßenbau mehr Natur geschaffen werden kann, als durch die Baumaßnahme zerstört wurde. Förster Niederer berichtete, dass der Ausgleich durch Aufforstungen recht gut erfolgt sei, wies aber zusammen mit der Umweltbeauftragen Dr. Martens-Aly darauf hin, dass ein echter Ausgleich für Bodenversiegelung nur dann geschaffen werden kann, wenn andernorts versiegelte Flächen entsiegelt und renaturiert werden.

Der Ortsverband der Grünen dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Begehung recht herzlich für Ihr Interesse und insbesondere den Experten für ihre fachkundige Unterstützung.

Landschaftsverbrauch und (k)ein Ende?

Wie viel Flächenverbrauch können wir uns noch leisten?

mit Dr. Andre Baumann, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes NABU

Weiterlesen Veranstaltungsbericht

Endphase für Einsprüche gegen geplante Neubaugebiete

26.8.2012  Noch bis Anfang September können Einsprüche gegen die großflächig geplanten Neubaugebiete in Mühlhausen geltend gemacht werden, die im Regionalplan 2020 festgelegt wurden. Wir möchten Sie dabei durch ein vorgefertigtes Einspruchschreiben unterstützen, das Sie hier herunterladen können:

Vorlage Einwendung Regionalplan

Dieses Schreiben können Sie an Verbandsdirektor Christoph Trinemeier senden, entweder als E-Mail an: einheitlicher.regionalplan(at)vrrn.de  oder an die im Brief genannte Adresse.

Auszug aus unserem Beitrag in der Mühlhausener Gemeinderundschau Nr. 35 zu der Problematik der Zersiedelung durch weitere Neubaugebiete:

Bereits mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass angesichts des mittelfristig deutlichen Rückgangs der Bevölkerung in der Region die Erschließung neuer Wohngebiete an den Ortsrändern unserer Gemeinde nicht gerechtfertigt ist. Moderne Wohnraum- und Städteplanung  muss diese Tatsachen ernst nehmen und die Wohnraumerschließung innerhalb der Orte in den Vordergrund stellen.

Einerseits beziehen sich zwar in der Gemeinderundschau Nr. 33 sowohl die CDU als auch Landrat Dallinger (CDU) auf eine Untersuchung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und prognostizieren für die Region ein Bevölkerungswachstum von 4% bis zum Jahr 2020. Andererseits legten wir bereits in der Gemeinderundschau Nr. 31 dar, dass diese Zahlen den Berechnungen des Statistischen Landesamtes ganz klar widersprechen, wonach mittelfristig ein deutlicher Rückgang der Bevölkerung in der Region zu erwarten ist.

Die Zahlen des Statistischen Landesamtes dienen jeder Gemeinde in Baden-Württemberg als Grundlage zur politischen Entscheidungsfindung.  Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung geriet jedoch schon mehrfach in die Kritik wegen wissenschaftlich fragwürdiger Untersuchungen. Selbst in der ZEIT wird festgestellt, dass das kleine Institut weder über den Expertenstab, das Datenmaterial noch das Fachwissen der statistischen Bundes- und Landesämter verfügt.

Wenngleich in den letzten Jahren die Bevölkerung in der Metropolregion wuchs, ist das noch lange kein Grund, die Zahlen des Statistischen Landesamtes in Frage zu stellen. Es handelt sich nämlich bei dem Wachstum gerade mal um einen Zuwachs von 0,5%. Das sind allenfalls statistische Schwankungen, die die Prognose des mittelfristigen Rückgangs der Bevölkerung keinesfalls widerlegen können.

Wir bleiben somit bei unserer begründeten Forderung, zum jetzigen Zeitpunkt auf die Planung von Neubaugebieten in der Gemeinde zugunsten der innerörtlichen Wohnraumerschließung  zu verzichten. Wenn sich nach dem Jahr 2020 die Situation unerwartet ändern sollte, kann eine zukünftige Planung immer noch flexibel darauf reagieren.