Startseite

Klares Bekenntnis zur Gemeinschaftsschule

Grüner Landtagsabgeordneter Katzenstein zu Gast in der Kraichgauschule

Am vergangenen Freitag (13.2.2017) besuchte der Landtagsabgeordnete Hermann Katzenstein die Gemeinschaftschule (GMS) in Mühlhausen. Katzenstein ist direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Sinsheim und steht erfreulicherweise auch dem Landtagswahlkreis Wiesloch als Ansprechpartner zur Verfügung. Begleitet wurde er von den Grünen Gemeinderäten Bernhard Drabant und Gerhard Welker sowie von Andreas Leitheußer, bildungspolitischer Sprecher des Mühlhäuser Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Katzensteins Wunsch war es, das pädagogische Konzept der Kraichgauschule kennenzulernen und mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. In Klasse 5a erläuterten Rektor Schmitz und Klassenlehrerin Sandra Heiserer dem Abgeordneten den Gebrauch des Lerntagebuchs als zentralem Instrument zur Planung und Bewertung der individuellen Lernentwicklung jedes Kindes.

v.l.n.r.: Schmitz, Leitheußer, Katzenstein, Heiserer, Welker, Drabant

Beim anschließenden Besuch einer Englischstunde in Klasse 5b unter der Leitung von Martina Kaps bat Katzenstein die Kinder, ihre Eindrücke vom Lernen in der GMS zu beschreiben. Die ebenso lebhaften wie offenen Antworten bestätigen imposant, dass die Besonderheiten der GMS, auf die wir an dieser Stelle wiederholt hingewiesen haben, von den Kindern eindeutig als Vorteile geschätzt werden:

  • Aufgrund des Ganztagesbetriebs sind am Ende des Schultages alle Aufgaben erledigt, so dass man abends Freizeit hat.
  • Die Dokumentationen im Lerntagebuch geben Kindern und Eltern Klarheit über die individuellen Lernfortschritte.
  • Die selbstständige Aufgabenbearbeitung mit Unterstützung zweier Lehrkräfte (Lernbürozeiten) führt zur Sicherheit in der Anwendung des Lernstoffs.
  • Mögliche Wechsel zwischen den drei Lernniveaus (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) in beide Richtungen sind einerseits Ansporn für stetige Verbesserung und reduzieren andererseits den Druck während schwächerer Lernphasen.
  • Die regelmäßigen Beratungsgespräche mit der Klassenlehrerin (Coaching) schaffen eine Kultur der Ermutigung.

Im persönlichen Gespräch mit der Besuchergruppe betonte Rektor Schmitz, dass die hohe Zufriedenheit der Kinder nur durch die vorzüglichen Leistungen seines hochmotivierten Kollegiums möglich sei. Besonders lobte er das persönliche Engagement der vier GMS-Klassenlehrerinnen (Stufen 5 und 6), die für den Erfolg der GMS freiwillig erhebliche Mehrarbeit leisteten. „Unter 50 Wochenstunden im Durchschnitt läuft da nichts, die Ferien schon mitgerechnet“, so Schmitz.

Katzenstein war mit den gewonnenen Eindrücken sehr zufrieden und sagte dem Schulleiter seine Unterstützung bei der Lösung einiger Detailprobleme zu. Seine Landtagsfraktion bleibe der verlässliche Partner der Gemeinschaftsschulen und sorge dafür, dass sie in Ruhe weiterarbeiten können, so der Abgeordnete.

Hermann Katzenstein im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b, im Hintergrund Klassenlehrerin Martina Kaps