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Buchvorstellung

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Jüdisches Leben in Meckesheim

Die vergessene Geschichte eines Kraichgaudorfes

von Dr. Edith Wolber

Meckesheim gehörte zu den 138 Gemeinden in Baden, in denen bis zur Deportation der badischen Juden nach Gurs im Oktober 1940 jüdische Familien lebten. Anlässlich des 75. Jahrestages der Deportation wird Dr. Edith Wolber am

Freitag, den 9. Oktober um 19 Uhr

im DRK-Raum, Brühlweg 5/1 in Meckesheim 

ihr Buch vorstellen.

Nur wenige Menschen wissen  heute noch, dass seit ca. 1700 jüdische Familien in Meckesheim lebten und die jüdische Gemeinde eine Synagoge und einen eigenen Friedhof besaß.

Bei ihrer Buchpräsentation wird die Autorin auf die Besonderheiten des Landjudentums im 19. und frühen 20. Jahrhunderts eingehen. Am Beispiel einiger jüdischer Meckesheimer Familien wird die Autorin dann über die relativ stabilen christlich-jüdischen Nachbarschaften sprechen, die mit der Gründung eines NSDAP-Stützpunktes und der Meckesheimer SA 1930 ein jähes Ende fanden und das Zusammenleben von Grund auf veränderte. Bei der Spurensuche nach dem ehemals jüdischen Leben in Meckesheim recherchierte die Autorin während der vergangenen Jahren in  zahlreichen Archiven, führte Zeitzeugeninterviews und Gespräche mit jüdischen Nachfahren und entdeckte dabei verloren oder vernichtet geglaubtes historisches Material.

Nach dem Grußwort des Bürgermeisters Hans-Jürgen Moos und dem Vortrag wird es bei einem Glas Sekt oder Selters genügend Raum für Gespräche und Diskussionen geben. Die Bevölkerung ist herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

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